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Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung

Die DAK, die KKH-Allianz und die Deutsche BKK haben angekündigt von Ihren versicherten ab Februar 2010 den Zusatzbeitrag in Höhe von 8,00€ monatlich von Ihren Versicherten zu verlangen. Der Grund dafür ist recht einfach, weil diese Krankenkassen die Kosten im Gesundheitswesen mit den einheitlichen Beitragsatz von 14,9% nicht mehr allein decken können.

Bezahlen müssen diesen Zusatzbeitrag die Versicherten allein zahlen – befreit davon sich die mitversicherten Angehörigen (Familienversicherung). Bei versicherungspflichtigen Rentnern trägt die gesetzliche Rentenversicherung den „ Arbeitsgeberanteil“ in Höhe von 7%.

Alles gesetzlichen Krankenkassen können diesen Zusatzbeitrag verlangen – unabhängig vom Einkommen der Versicherten – maximal jedoch 8,00€. Sollten die Krankenkassen mit diesem Zusatzbeitrag immer noch nicht auskommen, dann muss zunächst die Einkommenslage der versicherten geprüft werden. Danach haben die Krankenkassen die Möglichkeit den Zusatzbeitrag zu erhöhen auf maximal 1% des Beitragspflichten Bruttoeinkommens. Das Beitragspflichtige Bruttoeinkommen beträgt für 2010 3750,00€ mtl. demnach darf der Zusatzbeitrag 37,50€ nicht übersteigen.

Falls auch Sie betroffen sind von der Erhöhung muss Ihnen Ihre Krankenkasse mindestens einen Monat vorher darüber informieren dass Sie den Zusatzbeitrag bezahlen müssen, gleichzeitig muss Ihnen Ihre gesetzliche Krankenkasse ein Sonderkündigungsrecht einräumen damit Sie entscheiden können ob Sie Ihre Krankenkasse wechseln.

Den Schritt der Kündigung sollten Sie sich wohl überlegen, denn mit großer Wahrscheinlichkeit werden auf Grund der explodierenden Kosten im Gesundheitswesen, vermutlich alles Krankenkassen den Zusatzbeitrag einführen.

Wenn Sie allerdings einen besseren Service und einen Extraleistungen in Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung wünschen könnten Sie dieses Sonderkündigungsrecht gleich nutzen um die Krankenkasse zu wechseln.