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Sturmversicherung in der Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung

In der verbundenen Hausrat– und Wohngebäudeversicherung ist das Risiko des Sturmschadens mitversichert. Bei eingetretenen Sturmschäden sind die versicherten Sachen dem jeweiligen Risiko zu zuordnen.

Die Versicherungswirtschaft definiert Sturmschäden wie folgt:

Sturm ist eine wetterbedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke 8 (Windgeschwindigkeit mindestens 63 km/Stunde). Ist die Windstärke für den Schadensort nicht feststellbar, so wird Windstärke 8 unterstellt, wenn der Versicherungsnehmer nachweist, dass

a) die Luftbewegung in der Umgebung des Versicherungsgrundstücks Schäden an Gebäuden in einwandfreiem Zustand oder an ebenso widerstandsfähigen anderen Sachen angerichtet hat, oder dass

b) der Schaden wegen des einwandfreien Zustandes des versicherten Gebäude oder des Gebäude, in dem sich die versicherten Sachen befunden haben, oder mit diesem Gebäude baulich verbundenen Gebäuden, nur durch Sturm entstanden sein kann.

Schadenminderungskosten und auch die Folgeschäden nach einem Sturmschaden sind in der verbundenen Hausrat– und Wohngebäudeversicherung mitversichert.

Link zum Thema:

Sturmschäden (www.gdv.de)