richter-kaaden.de

Rente mit 67: Änderung ab dem 01.01.2012

Der Bundesrat hat der Rente mit 67 zugestimmt und das Gesetz dazu bereits zum 01.01.2008 verabschiedet.

Das Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demographische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung ist somit schon seit dem 01.01.2008 in Kraft.
Dieses Gesetz ist Teil einer Strategie, um für eine stetig älter werdende Gesellschaft die Lebensarbeit langfristig anzupassen und damit die Rentenbezugszeiten zu verkürzen. Dazu werden die Altersgrenzen der gesetzlichen Rentenversicherung stufenweise angehoben bzw. Rentenabschläge auf die neuen Altergrenzen ausgerichtet.

Nicht nur das der Garantiezins der privaten Altersvorsorge zum 01.01.2012 auf 1,75% gesenkt wurden, sind weitere wichtige Änderungen für Vertragsabschlüsse ab dem 01.01.2012 zu beachten:

  • Basisrenten: Ab dem 01.01.2012 darf die erste Rentenzahlung nicht vor dem 62. Lebensjahr erfolgen – d.h. für Neuabschlüsse gibt es die steuerliche Förderung nur dann, wenn der Rentenbeginn frühestens ab dem 62. Lebensjahr erfolgt.
  • Kapital– und Rentenversicherungen: Ebenso sind ab dem 01.01.2012 alle Neuabschlüsse betroffen, bei denen eine Kapitalwahlrecht ausgeübt wird. Die hälftige Besteuerung der Kapitalerträge gilt nur für die Verträge, deren Erlebensfallleistung nicht vor dem 62. Lebensjahr erfolgt.
  • Riester-Renten: Auch die Riester-Rente soll für Neuabschlüsse ab dem 01.01.2012 nur noch ab dem 62. Lebensjahr Rentenleistungen bzw. Teilkapitalleistungen erbringen.
  • Betriebliche Altersvorsorge: Schließlich sollen auch in diesem Bereicht die Altersgrenzen angehoben werden. Dazu müssen jedoch noch Anpassungen des Betriebsrentengesetzes vorgenommen werden.