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Mietsachschäden in der privaten Haftpflichtversicherung

Im Rahmen der Privathaftpflichtversicherung sind Mietsachschäden an wesentlichen Gebäudebestandteilen generell mitversichert. Unter den Versicherungsschutz fallen insbesondere Schäden an Waschbecken, WCs und Bidets.

Für Schäden an Heizungs-, Maschinen-, Kessel- und Warmwasserbereitungsanlagen sowie Elektro- und Gasgeräten besteht kein Versicherungsschutz. Dazu zählen auch Heizkostenverteiler (Ablesegeräte an den Heizungen) und Heizungsarmaturen.
Elektro- und Gasgeräte (z.B. Herde, Backöfen und Kühlschränke) sind auch dann nicht versichert, wenn sie Bestandteil einer vom Vermieter eingebrachten Einbauküche sind.
Ferner gilt der Ausschluss unter anderem auch für elektrische Handsender, Feuermelder sowie Sprech- und Klingelanlagen.

Glasschäden

Schäden an Ceranfeldern einer vom Vermieter eingebrachten Küche sowie beschädigte Ganzglasduschabtrennungen gelten ebenfalls nicht als versicherte Mietsachschäden. Ganzglasduschabtrennungen sind i.d. R. sehr teuer (mind. 1.000 Euro, bei gebogenem Glas sogar ca. 2.000 Euro). Hier bietet die Glasversicherung einen dringend zu empfehlenden Schutz.

Stand 29.04.2014