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Fahrerschutzversicherung eine Alternative

Einige Versicherer bieten seit mehreren Jahren eine sogenannte Fahrerschutzversicherung an. Diese Absicherung leistet angeblich „Vollkasko – Schutz“ für den Fahrer und sei „besonders preiswert“. Stimmt das?

Der Fahrerversicherung ist einen Schadenversicherung. Sie leistet in den meisten Fällen erst nachrangig. Ansprüche an einen Schädiger oder Sozialversicherungsträger müssen also zunächst gestellt und durchgesetzt werden. Erst danach wird die Differenz zu dem tatsächlich entstandenen Schaden ersetzt.

Es handelt sich um eine Ausschnitts-Deckung, die nur für Verkehrsunfälle mit dem versicherten Fahrzeug gilt. Grobe Fahrlässigkeit führt bein einigen Mitbewerbern sogar zum Leistungsausschluss. Zumeist kann der Fahrerschutz nur in Verbindung mit Kfz-Haftpflicht und Kasko, teilweise erst ab SF-Klasse 2 oder bei mindestens 23 Jahre alten Fahrern vereinbart werden.

Je nach Anbieter sind die Leistungen, deren Voraussetzungen und auch die Preise sehr unterschiedlich und insgesamt wenig Transparent.

Eine Unfallversicherung schützt in allen Lebenssituationen. Also nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch im Beruf, im Haushalt, beim Sport oder auf Reisen. Und das weltweit rund um die Uhr.

Stand 19.10.2016