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Achtung: Unbemanntes Flugobjekt!

Gut 400.000 Drohnen fliegen bereits durch Deutschland. Sie werden im privaten und gewerblichen Bereich immer beliebter. Und genau das führt zu immer mehr Zwischenfällen. Die Deutsche Flugsicherung berichtet von 61 im letzten Jahr.

Was die meisten Menschen immer noch nicht wissen: Flugdrohnen sind versicherungspflichtig!

Das kann alles passieren:

Die DEKRA hat kürzlich eine Crashtest durchgeführt und kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Eine 1.3 kg schwere Drohne prallte gegen einen Kinderdummy. Das Propellerblatt aus Karbon brach ab und hinterließ an der Hand des Dummys eine Schnittwunde.
  • Eine 1,8 kg schwere Drohne krachte gegen die Frontscheibe eines 65km/h fahrenden Kfz. Der Wagen geriet außer Kontrolle. Trotz Beschädigung stieg die Drohne nochmal etwa vierzig bis fünfzig Meter auf. Nach Abschalten der Rotoren stürzte sie ab. Dabei hätte sie nicht nur Menschen verletzen können. Auch die Schreckreaktion des Fahrers beim Aufprall auf das Kfz kann zu Folgeunfällen führen.

Selbst kleinste Drohnen können schon einen Radfahrer erschrecken und zu Fall bringen.

Das müssen Drohnen-Piloten beachten:

  • Mit Fluggerät vertraut machen, Herstellerhinweise beachten
  • Flugverbote beachten (Menschenmengen, Wohngebieten, Flughäfen etc.)
  • Flughöhe maximal 30 Meter
  • Sicherheitsabstand zu Straßen einhalten, Autofahrer nicht irritieren
  • Wetter und den Flugverkehr im Luftraum ständig beobachten
  • Die Drohne immer in Sichtkontakt halten
  • Nie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steuern
  • Kinder, Jugendliche brauchen Aufsicht durch Erwachsenen
  • Fotografieren, Filmen nur mit Einverständnis der abgebildeten Personen

Neue Drohnenverordnung

Zum 01.10.2017 müssen alle Drohnen mit einer Plakette gekennzeichnet werden. Somit kann im Schadenfall der Halter schneller ermittelt werden.

Alles zum Thema Drohnenverordnung lesen Sie hier.

Stand 19.05.2017