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Dickes Ende nach Dienstzeitende?

Kranken- und Pflegeversicherung. Dickes Ende nach Dienstzeitende? Lieber rechtzeitig vorsorgen!

Egal ob Soldat auf Zeit (SaZ) oder Berufssoldat (BS)
Das Dienstzeitende (DZE) wird einiges verändern. Im Zuge der persönlichen Neuorientierung dürfen aber gerade bei der Kranken- und Pflegeversicherung bestimmte Fristen nicht versäumt werden. Denn die Zeit der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung (UTV) ist nun vorbei. Das heißt auch: Wer sich in seiner aktiven Zeit nicht angemessen abgesichert hat, hat jetzt das Nachsehen.
Da jeder BS einmal SaZ war, gilt: Schon als SaZ sollte möglichst früh ein umfassender Krankenschutz abgesichert werden. Und zwar auch schon für die Zeit nach DZE. Möglich wird dies über Anwartschaften. Die kleine Anwartschaft sorgt dafür, dass der Gesundheitszustand „konserviert“ wird. Wenn nach Dienstzeitende ein hochwertiger privater Krankenversicherungsschutz abgeschlossen werden soll, spielen Erkrankungen oder Verletzungsfolgen keine Rolle.

Anwartschaft: Heute die Basis für morgen schaffen

Wer zum Berufssoldaten ernannt wird, sollte seine kleine Anwartschaft möglichst sofort in eine große umwandeln. Der Vorteil: Sie „konserviert“ nicht nur den Gesundheitszustand, sondern bildet auch finanzielle Rückstellungen für einen niedrigen Krankenversicherungsbeitrag nach DZE.

Nach DZE: Meldung nicht vergessen

Aber Achtung: Für alle Anwartschaften gilt, dass der Versicherer rechtzeitig informiert werden muss. Hier kann es je nach Tarif unterschiedliche Fristen geben. Idealerweise nehmen Sie etwa drei Monate vor DZE schon Kontakt mit Ihrem persönlichen Betreuer auf.

Stand 09.10.2017