Pflegeheimkosten nach Bundesländer(opens in new tab)
Andreas Richter-Kaaden
Fairsicherungsvertreter®
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Pflegeheimkosten im Bundesländer-Vergleich - wie hoch ist Ihr Eigenanteil?
Was ein Pflegeplatz kostet, hängt in Deutschland stark davon ab, wo Sie wohnen. Laut der aktuellen vdek-Auswertung vom Juli 2026 liegen zwischen den Bundesländern mehrere Hundert Euro monatlicher Unterschied: Während der Eigenanteil in Sachsen-Anhalt im ersten Jahr bei durchschnittlich 2.891 Euro liegt, zahlen Familien in Bremen mit rund 3.761 Euro deutlich mehr für denselben Schutz.
Damit Sie sofort einordnen können, wo Ihr Bundesland steht, haben wir die aktuellen Werte in drei Stufen eingeteilt:
•Geringe Belastung: bis ca. 3.199 Euro pro Monat
•Mittlere Belastung: 3.200 bis 3.499 Euro pro Monat
•Hohe Belastung: über 3.500 Euro pro Monat
Wählen Sie unten einfach Ihr Bundesland aus – die Tabelle markiert Ihren Standort automatisch, und Sie sehen zusätzlich, wie sich Ihr Eigenanteil im Zeitverlauf verringert: Die Pflegekasse gewährt mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Heim einen steigenden Zuschuss.
Pflegekosten-Rechner für Bundesländer
Alle 16 Bundesländer im Vergleich ansehen
| Bundesland | bis 12 Monate | ab 12 Monate | ab 24 Monate | ab 36 Monate | Belastung |
|---|---|---|---|---|---|
| Sachsen-Anhalt | 2.891 € | 2.592 € | 2.194 € | 1.695 € | Gering |
| Niedersachsen | 3.008 € | 2.728 € | 2.356 € | 1.891 € | Gering |
| Mecklenburg-Vorpommern | 3.032 € | 2.721 € | 2.307 € | 1.790 € | Gering |
| Schleswig-Holstein | 3.148 € | 2.880 € | 2.524 € | 2.079 € | Gering |
| Brandenburg | 3.150 € | 2.824 € | 2.390 € | 1.847 € | Gering |
| Sachsen | 3.152 € | 2.831 € | 2.404 € | 1.870 € | Gering |
| Thüringen | 3.163 € | 2.857 € | 2.448 € | 1.936 € | Gering |
| Bayern | 3.270 € | 2.943 € | 2.506 € | 1.959 € | Mittel |
| Rheinland-Pfalz | 3.289 € | 3.024 € | 2.671 € | 2.230 € | Mittel |
| Berlin | 3.388 € | 3.026 € | 2.544 € | 1.942 € | Mittel |
| Hessen | 3.431 € | 3.096 € | 2.650 € | 2.091 € | Mittel |
| Hamburg | 3.481 € | 3.157 € | 2.726 € | 2.186 € | Mittel |
| Baden-Württemberg | 3.657 € | 3.297 € | 2.817 € | 2.216 € | Hoch |
| Nordrhein-Westfalen | 3.671 € | 3.373 € | 2.977 € | 2.481 € | Hoch |
| Saarland | 3.695 € | 3.368 € | 2.933 € | 2.389 € | Hoch |
| Bremen | 3.761 € | 3.416 € | 2.957 € | 2.383 € | Hoch |
Quelle: Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Stand 1. Juli 2026. Der Eigenanteil sinkt mit der Aufenthaltsdauer, weil die Pflegekasse einen Leistungszuschlag auf den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil zahlt: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Alle Angaben sind Durchschnittswerte und können je nach Einrichtung abweichen.
Fazit: Pflegekosten im Griff – Pflegelücke rechtzeitig und sicher schließen
Der Bundesländer-Vergleich der Pflegeheimkosten zeigt unmissverständlich: Die gesetzliche Pflegeversicherung ist keine Vollkaskoversicherung, sondern lediglich ein Teilzuschuss. Bei stationärer Pflege im Heim lässt sich der verbleibende Eigenanteil konkret beziffern – und stellt für fast jede Familie ein erhebliches finanzielles Risiko dar. Bei der Pflege in den eigenen vier Wänden hängt die Höhe der Lücke stärker von den persönlichen Umständen ab, ist aber genauso real.
Die gute Nachricht ist: Sie müssen dieses Risiko nicht ungeplant tragen. Je früher Sie Ihre individuelle Pflegelücke schließen, desto flexibler und selbstbestimmter können Sie Ihre Pflege im Alter gestalten, ohne Angehörige zu belasten.
Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten. Gemeinsam ermitteln wir Ihren passgenauen Zusatzschutz, damit Sie und Ihre Familie im Ernstfall rundum abgesichert sind.
Eine gute Entscheidung braucht Verständnis
Lassen Sie uns darüber sprechen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Die Heimkosten setzen sich aus drei Blöcken zusammen: den pflegebedingten Aufwendungen, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten für Gebäude und Ausstattung. Hinzu kommt in den meisten Bundesländern eine Ausbildungsumlage. Bezuschusst wird ausschließlich der erste Block.
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Der Eigenanteil ist der monatliche Betrag, den Sie nach Abzug der Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung selbst tragen müssen. Er sinkt mit der Aufenthaltsdauer, weil die Pflegekasse einen Leistungszuschlag zahlt: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr.
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Die Aufwendungen variieren stark durch lokale Mieten, unterschiedliche Baukosten und die Investitionsumlagen der Bundesländer. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesland liegen im ersten Jahr rund 870 Euro monatlich.
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Sie übernimmt einen nach Pflegegrad gestaffelten Anteil der pflegebedingten Aufwendungen. Was davon übrig bleibt, ist der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) – er ist für alle Bewohner eines Heims gleich hoch, unabhängig vom Pflegegrad. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten trägt die Versicherung gar nicht.
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Eine private Pflegezusatzversicherung stockt die gesetzlichen Leistungen auf, um zu verhindern, dass private Ersparnisse oder Familienvermögen angegriffen werden müssen.
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Sie ist eine Teilkaskoversicherung, die ausschließlich pflegebedingte Aufwendungen deckt. Da Hotel- und Investitionskosten außen vor bleiben, verbleibt immer ein Eigenanteil.
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