Pflegeheimkosten nach Bundesländer


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Continentale Richter-Kaaden

Pflegeheimkosten 2026: Wie hoch ist Ihr Eigenanteil?


Ein Pflegeplatz kostet im Jahr 2026 bundesweit durchschnittlich 3.364 Euro im Monat, die der Bewohner selbst tragen muss. Das ist der sogenannte Eigenanteil, also der Betrag, der übrig bleibt, nachdem die gesetzliche Pflegeversicherung ihren Teil gezahlt hat.
Noch wichtiger ist allerdings die Richtung. Der Eigenanteil steigt seit Jahren, und zwar deutlich schneller als jede Rente. Wer heute plant, sollte deshalb nicht mit den Zahlen von heute rechnen.

Quelle: Verband der Ersatzkassen (vdek), Stand 1. Juli 2026. Durchschnittswerte, je nach Einrichtung abweichend.

Jedes Kästchen ist ein Bundesland. Die Zahl zeigt, was Sie im ersten Jahr im Pflegeheim jeden Monat selbst zahlen, also nach Abzug der Leistung der Pflegekasse. Je dunkler die Farbe, desto teurer.

Am günstigsten ist Sachsen-Anhalt. Dort zahlen Sie im ersten Jahr im Schnitt 2.891 € im Monat.

Am teuersten sind Bremen, das Saarland und Nordrhein-Westfalen. In Bremen sind es 3.761 € im Monat.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Land liegen 870 € jeden Monat. Das sind über 10.000 € im Jahr, allein wegen des Wohnorts.

Mit der Zeit sinkt der Eigenanteil, weil die Pflegekasse einen wachsenden Zuschlag zahlt. Ab dem vierten Jahr zahlen Sie noch zwischen 1.695 € und 2.481 € im Monat.

Der Zuschlag gilt aber nur für die Pflegekosten. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten zahlen Sie weiter komplett selbst.

Klingt beruhigend? Rechnen Sie zusammen. Vier Jahre im Heim kosten Sie in Berlin rund 130.800 € aus eigener Tasche. In Bremen sind es über 150.000 €.

Und in Ihrem Bundesland?

Wie viel davon eine Pflegezusatzversicherung übernehmen kann, zeigt der Rechner weiter unten.

Mit Pflegezusatz durchrechnen
Alle 16 Bundesländer im Überblick
Monatlicher Eigenanteil im Pflegeheim je Bundesland und Aufenthaltsdauer, Stand 1. Juli 2026
Bundesland bis 12 Monate ab 12 Monate ab 24 Monate ab 36 Monate
Baden-Württemberg3.657 €3.297 €2.817 €2.216 €
Bayern3.270 €2.943 €2.506 €1.959 €
Berlin3.388 €3.026 €2.544 €1.942 €
Brandenburg3.150 €2.824 €2.390 €1.847 €
Bremen3.761 €3.416 €2.957 €2.383 €
Hamburg3.481 €3.157 €2.726 €2.186 €
Hessen3.431 €3.096 €2.650 €2.091 €
Mecklenburg-Vorpommern3.032 €2.721 €2.307 €1.790 €
Niedersachsen3.008 €2.728 €2.356 €1.891 €
Nordrhein-Westfalen3.671 €3.373 €2.977 €2.481 €
Rheinland-Pfalz3.289 €3.024 €2.671 €2.230 €
Saarland3.695 €3.368 €2.933 €2.389 €
Sachsen3.152 €2.831 €2.404 €1.870 €
Sachsen-Anhalt2.891 €2.592 €2.194 €1.695 €
Schleswig-Holstein3.148 €2.880 €2.524 €2.079 €
Thüringen3.163 €2.857 €2.448 €1.936 €

Pflegekosten kalkulieren: Ambulant und Stationär im Überblick


Die meisten Menschen möchten im Pflegefall zu Hause bleiben. Damit das gelingt und Ihre Angehörigen nicht an ihre Grenzen kommen, sollten Sie früh wissen, was ambulante Pflege kostet. Ein Zusatzschutz sorgt dafür, dass der Pflegedienst so oft kommt, wie Sie es brauchen, und nicht nur so oft, wie es das Budget hergibt.

Manchmal geht es zu Hause aber nicht mehr, weil Betreuung rund um die Uhr nötig wird. Dann zählt vor allem eins: dass die Finanzierung steht. Sonst geht der Eigenanteil im Heim schnell an die Ersparnisse, und am Ende springen die Kinder ein.

Rechnen Sie es einmal durch. Wählen Sie aus, ob Sie die häusliche oder die stationäre Pflege ansehen möchten, und Sie sehen sofort, was am Ende offen bleibt. Ihre Auswahl können Sie jederzeit ändern.

Was möchten Sie berechnen?

Wählen Sie, ob Sie die Pflege zu Hause oder im Pflegeheim durchrechnen möchten. Beides inklusive Ihrer Pflegezusatzversicherung.

Pflege zu Hause absichern

Pflege im Heim absichern

Gesetzliche Leistungsbeträge je Pflegegrad

Monatliche Leistungsbeträge der gesetzlichen Pflegeversicherung je Pflegegrad
Pflegegrad Pflegegeld zu Hause Leistung im Heim
Pflegegrad 2347 €805 €
Pflegegrad 3599 €1.319 €
Pflegegrad 4800 €1.855 €
Pflegegrad 5990 €2.096 €

Beträge nach § 37 und § 43 SGB XI, gültig seit dem 1. Januar 2025 und im Jahr 2026 unverändert. Die nächste Erhöhung ist für den 1. Januar 2028 vorgesehen. Bei Pflegegrad 1 gibt es kein Pflegegeld.

Was das für Sie bedeutet


Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt nur einen Teil. Im Pflegeheim wissen Sie ziemlich genau, was das kostet: Der Eigenanteil steht in der Tabelle, und für die meisten Familien ist das viel Geld. Zu Hause lässt sich die Lücke schwerer beziffern, weil es darauf ankommt, wie viel Ihre Angehörigen selbst übernehmen können. Real ist sie trotzdem.

Die gute Nachricht: Sie können vorsorgen. Und je früher Sie das tun, desto günstiger wird es, denn der Beitrag richtet sich nach Ihrem Alter beim Abschluss. Wer mit 35 beginnt, zahlt deutlich weniger als jemand, der mit 60 anfängt.

Am Ende geht es um eine einfache Frage: Wer soll die Lücke schließen, wenn es so weit ist? Ihre Ersparnisse, Ihre Kinder oder eine Versicherung, die Sie heute abschließen? Lassen Sie uns das in Ruhe durchgehen. Das Gespräch kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts.

Eine gute Entscheidung braucht Verständnis

Lassen Sie uns darüber sprechen.

Montag bis Freitag von 8:30 bis 15 Uhr und gern auch nach Vereinbarung

Häufige Fragen zu Pflegeheimkosten

Woraus bestehen die Pflegeheimkosten?

Die Heimkosten setzen sich aus drei Teilen zusammen: den Kosten für Pflege und Ausbildung, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten für Gebäude und Ausstattung. Die Pflegekasse beteiligt sich allerdings nur am ersten Teil. Die beiden anderen tragen Sie vollständig selbst.

Was zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung im Heim?

Sie zahlt je nach Pflegegrad einen festen Betrag für die Pflege. Was an Pflegekosten darüber hinaus anfällt, ist der einrichtungseinheitliche Eigenanteil. Er ist für alle Bewohner eines Heims gleich hoch, egal welcher Pflegegrad vorliegt. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten übernimmt die Pflegeversicherung dagegen gar nicht. Deshalb bleibt immer ein Eigenanteil, auch bei einem hohen Pflegegrad.

Warum sind die Pflegeheimkosten je Bundesland so unterschiedlich?

Ein wichtiger Grund sind die Personalkosten, denn Löhne und Personalschlüssel unterscheiden sich von Land zu Land. Hinzu kommen unterschiedliche Mieten und Baukosten sowie die Frage, wie stark ein Land die Investitionskosten der Heime fördert. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesland liegen deshalb im ersten Jahr rund 870 Euro im Monat.

Wer zahlt, wenn mein Geld nicht reicht?

Reichen Rente und Ersparnisse nicht aus, springt das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege ein. Vorher prüft es allerdings, ob eigenes Vermögen vorhanden ist. Kinder werden erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro brutto herangezogen. Für Ehepartner gilt diese Grenze jedoch nicht, sie müssen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen.

Muss ich mein Haus verkaufen, wenn ich ins Pflegeheim komme?

Das hängt davon ab, ob Sie Hilfe vom Sozialamt brauchen und wer noch im Haus wohnt. Lebt Ihr Ehepartner weiterhin darin, ist ein angemessenes Haus in der Regel geschützt. Steht es dagegen leer, kann das Sozialamt verlangen, dass Sie es verwerten, bevor es zahlt. Wer genug für den Eigenanteil vorsorgt, muss sich diese Frage gar nicht erst stellen.

Ab welchem Alter lohnt sich eine Pflegezusatzversicherung?

Je früher, desto besser. Denn solange Sie gesund sind, bekommen Sie den Schutz meist ohne Einschränkungen. Mit Vorerkrankungen wird es dagegen schwieriger, oft gibt es dann nur noch Zuschläge oder gar keinen Vertrag mehr. Außerdem ist der Beitrag in jüngeren Jahren in der Regel niedriger.

Continentale Pflegezusatzversicherung · Tarif PZ

Der Eigenanteil, den Sie nicht allein tragen müssen

  • Wählbare Tarifstufen zwischen 10 und 200 Prozent der gesetzlichen Pflegeleistung
  • Absicherung sowohl für ambulante als auch für vollstationäre Pflege
  • Wie viel vom Eigenanteil abgedeckt ist, bestimmen Sie selbst über die Tarifstufe
Beratungstermin buchen (öffnet in neuem Tab)

Continentale Versicherung a.G.

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